Wirtschaftskrise
Von "Wirtschaftskrise" spricht man, wenn ein Land ein
volkswirtschaftliches Null- oder Minuswachstum aufweist.
Das Wort umfasst dabei unter anderem die negative Entwicklung des
Preisniveaus und der Kapitalströme sowie der Beschäftigung von
Arbeitnehmern.
Eine "Wirtschaftskrise" läuft meist in drei Phasen ab. Zunächst
stockt die Wirtschaft und wächst nicht weiter. Diese Phase wird als
Stagnation bezeichnet.
Darauf folgt die Rezession. Dies bedeutet, dass die Wirtschaft kein
Wachstum mehr aufweist und zudem sogar Verluste macht - und zwar
über mindestens zwei Quartale.
Die letzte Phase heißt Depression. So bezeichnet man eine
langfristige Rezession.
Oft haben negative Entwicklungen auf makroökonomischer Ebene
(Arbeitslosigkeit, Infaltion, etc.) auch Auswirkungen auf die
umliegenden Länder und deren Volkswirtschaften. Ist dies der Fall,
spricht man von einer Weltwirtschaftskrise.
Die schwerste Weltwirtschaftskrise liegt 90 Jahre zurück. Sie
äußerte sich darin, dass weltweit führende Konzerne
zusammenbrachen, die Arbeitslosigkeit mehr und mehr zunahm und ein
anhaltender Rückgang des Preisniveaus für Waren und
Dienstleistungen einsetzte.



