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Rolltore - Allgemeine und grundlegende Informationen

Grundsätzlich gibt es 2 verschiedene Einsatzorte. Zum einen im privaten Bereich als Garagentor, und zum anderen sehr häufig auch in der Industrie, das sind dann meistens sogenannte Schnelllauftore. Der größte Unterschied zwischen Roll- und Schnelllauftor ist die höhere Laufgeschwindigkeit. Weiter stehen alle Rolltore unter einer Norm, der DIN EN 13241. Diese EU-Norm beschreibt alle Voraussetzungen, die der Hersteller erfüllen muss, um seine Rolltore innerhalb der EU verkaufen zu können.

Rolltore und deren Aufbau

Als erstes das Herzstück eines Rolltors, der Antrieb. Dies ist in den meisten Fällen ein Motor, der natürlich auf die Größe und das Gewicht des Tors ausgerichtet sein muss. Allerdings kann der Antrieb auch manuell erfolgen, mit Muskelkraft. Es gibt drei Arten der elektrischen Antriebe. Der Rohrantrieb ist eine Gesamteinheit aus Getriebe und Elektromotor. Er wird in die Welle gesteckt und meist bei privaten Haushalten, also kleineren Toren angewendet. Ebenfalls für kleinere Tore eignet sich der sogenannte Steckantrieb. Er besitzt eine Hohlwelle mit einer Nut. Dieser Antrieb wird direkt auf der Zapfwelle platziert. Der Kettenantrieb überträgt die Kraft des Motors (wie der Name schon sagt) mit einer Kette auf die Welle. So kann Dieser schwere und große Rolltore bewegen und deshalb sieht man ihn hauptsächlich in der Industrie. Dann wäre da noch die Federwelle. Dies ist einfach erklärt eine Feder die sich beim Schließen des Rolltors spannt, und so beim öffnen ein viel geringerer Kraftaufwand nötig ist. Nun zum Rolltorpanzer, dem eigentlichen Tor. Es besteht meistens aus Aluminium, Stahl oder aus PVC. Weiter gibt es viele verschiede Eigenschaften wie Feuerfest, Schalldämmend oder Wärmedämmend. Der Panzer wird durch zwei seitlich befestigte Führungsschienen geführt und am Ende an der Welle aufgewickelt. Pflicht für Rolltore ist auch eine Abrollsicherung. Wenn das Getriebe oder die Kette versagen sorgt die Sicherung dafür, dass der Panzer gebremst wird. In den meisten Fällen werden hierfür die Lager an der Welle gegen die Abrollsicherungen ersetzt. Auch die unscheinbar aussehende Schließkante sorgt für Sicherheit. Diese ist innen hohl und es wird ein Lichtstrahl darin geführt. Sobald dieser unterbrochen wird, sprich ein Gegenstand/ eine Person befindet sich unterhalb des Rolltors, schaltet es sofort aus. Einige Hersteller verwenden anstatt der Schließkante auch Lichtschranken, die seitlich montiert werden. Natürlich gehören auch die Bedienelemente zu den Bauteilen eines Rolltors. Diese können die altbekannten Taster, Schlüsselschalter oder Kartenleser sein. Immer beliebter werden jedoch Fingerprints und natürlich Funktechnik.

Rolltore und die Sicherheitsprüfungen

Im privaten Bereich ist dieser Punkt weitgehend hinfällig. In der Industrie jedoch Pflicht. Die Prüfung kann durch geeignetes Firmeninternes Personal oder auch über Fachkräfte und Spezialisten der Herstellerfirmen erfolgen.