Globalisierung
Der Begriff Globalisierung ist eigentlich sehr schnell erklärt. Denn unter diesem Begriff versteht man die zunehmende internationale Verflechtung aller Bereiche (Wirtschaft, Kultur, Politik, Umwelt, Kommunikation, Astrologie etc.). Entscheidend voran kam die Globalisierung durch den großen technische Fortschritt in Kommunikation- und Transporttechnik, sowie durch viele politische Entscheidungen in den letzten 20 Jahren. Geprägt wurde dieser Begriff von Theodore Levitt im Jahre 1983. Die Globalisierung ist für die Weltwirtschaft von heute einfach unerlässlich. Denn unsere Weltwirtschaft könnte ohne schnelle und weltumspannende Kommunikation nicht überleben und würde in die langsamen und regionalen Strukturen des 19. Jahrhunderts zurück fallen. Zwar ist die Globalisierung ein großer Segen, da sie die Weltwirtschaft belebt und Wachstum bringt, jedoch auch eines der größten Streitthemen in der Bevölkerung. Denn die Globalisierung hat Vor- und Nachteile.Globalisierung und ihre Vorteile
Globalisierung und ihre Nachteile
Ein viel zitierter Nachteil liegt darin, das die Globalisierung den „bösen“ Kapitalismus stärkt und dafür sorgt, das Gewinne wichtiger werden als Arbeitsplätze. So schafft die Globalisierung zwar neue Jobs, durch Arbeitsteilung, aber vernichtet Jobs durch Fusionen von Firmen aus unterschiedlichen Ländern und durch Rationalisierung. Dies wurde durch die Verträge der WTO möglich. Durch die Öffnung der Märkte, z. B. in der Europäischen Union, wurde das Lohndumping gefördert. So gibt es beispielsweise in Deutschland viele Dienstleistungen, bei denen es keinen Mindestlohn gibt. Dies sorgt dafür, das Dienstleister aus anderen EU-Ländern zu niedrigeren Löhnen arbeiten und damit Arbeitsplätze vernichten. Zwar hat die Globalisierung die Armut in den Industrienationen verringert, jedoch gibt es immer noch armen Menschen. Ein Effekt der Globalisierung ist, das Arme Menschen noch Ärmer sind als vorher. Dies sind alles Punkte, welche von sogenannten Globalisierungsgegnern bemängelt werden und dies wird auch bei großen G8- oder EU-Gipfeln zum Ausdruck gebracht.



